Bonsai Art Folger

Bonsai und Bonsaikeramik

 


WILLKOMMEN BEI BONSAI ART FOLGER

Bonsaigestaltung und das Erstellen entsprechender Keramiken - Bonsaischalen und Beistellschalen - sind zwei meiner Hobbys.

Verfolgen Sie hier die neusten Entwicklungsschritte meiner Gestaltungen und neue Gestaltungsprojekte, entdecken Sie die neusten Kreationen aus dem Keramikbereich und erhaschen Sie den ersten Blick auf diese, wenn sie frisch aus dem Töpferofen kommen.


Ich bitte zu beachten, dass sich diese Seite noch im Aufbau befindet, d.h. es wird bald bessere, aktuellere Fotos der Bäume geben und auch mehr Inhalt. Der Bereich "Keramiken" ist derzeit noch nicht gepflegt. Auch hier gibt es bald Updates.

Die News

 


Januar 2018: Sturmschäden

Das Gewächshaus wurde in der Zwischenzeit fertig gestellt und gleich zweimal durch Sturm wieder zerlegt. Also heißt es erneut: Klammern und Scheiben im Garten suchen, einsetzen und hoffen, dass nicht noch ein Sturm kommt, bevor wir mit Silkon alles verklebt haben.

Anfang Februar ffindet in Belgien die Noelander's Trophy statt. Leider kann ich nur am Samstag hin. Ich freue mich aber auf sehr gute Bäume. ordentliche Händlerangabe und Schwätzchen mit anderen Bonsaianern.

Am letzten Maiwochenende ist in Cottbus/Branitz wieder Gartenfestival. Ich freue mich, auf dem Stand von "Kräuter, Kunst und Krempel" ein bisschen was über Bonsai erzählen zu können und einige meiner Bäume zu zeigen.

Töpfern: Endlich habe ich ein bisschen Platz im Keller schaffen können. Zumindest genug, dass ich mich dort unten bewegen und arbeiten kann. Und gleich sind ein paar kleinere Schalen zur Übung entstanden.

November 2017: Ein Gewächshaus entsteht

Obwohl schon im letzten Jahr gekauft, begannen die eigentlichen Arbeiten erst an den beiden Feiertagen Anfang des Monats. Das Gerüst steht, Kies und Ringgummimatten für den Boden sind geliefert - fehlen noch die Scheiben, das Betonieren der beiden verbliebenen Füße und das Zurechtstutzen der Regale. Hoffentlich kann alles in den nächsten Tagen erledigt werden.


Oktober 2017: BCD-Ausstellung in Hameln

Am letzten Oktoberwochenende fand die BCD-Ausstellung in Hameln statt und ich war zumindest am Samstag vor Ort. Gelegen neben der Altstadt und dem Mecure-Hotel bot das Weserbergland-Zentrum Platz auf zwei Ebenen für Ausstellungen, Händler, New Talent Contest und Demos.

Für gewöhnlich laufen meine Besuche solcher Veranstaltungen wie folgt ab: Eine Runde durch die Ausstellung, unterbrochen von Begrüßungen hier und da, dann der Händlerbereich, ebenfalls mit dem einen oder anderen netten Gespräch. Das Ganze wird dann drei- bis viermal wiederholt.

Diesmal verschwand ich zunächst im unteren Geschoss, wo etliche Händler ihr Angebot aufgebaut und ausgeleuchtet hatten. Gerade hier gibt es für mich viele bekannte Gesichter und so kam es durchaus vor, dass ich mich dort niederließ, z.B. am Stand von Töpfer Walter Venne.

In der Ausstellung selber habe ich in meiner ersten Runde Fotos geschossen, aber nur von Bäumen, die mir auf den ersten Blick gefallen haben. Erst in der zweiten und dritten Runde wurden die Bäume genauer betrachtet.

Natürlich durfte auch ein kleiner Einkauf nicht fehlen und so habe ich für schmales Geld eine gelbblühende Potentilla und eine kleine, kräftige Hainbuche in mein Auto verfrachtet. 


September 2017: Urlaub in den USA

Ja, Urlaub ist was Feines... Diesmal ging es in den Westen der USA, wo sich in Parks with Capital Reef, Arches, Canyonlands etc. sowohl Traum als auch Albtraum des Bonsaianers befinden. Traum, weil dort so wundervolle Wacholder und Kiefern stehen, die man fast ohne weitere Gestaltung in einer Bonsaischale sehen könnte. Albtraum eben, weil man die wunderschönen, potentiellen Bonsai nicht ausgraben darf. Ich habe nicht nur eine Nacht von diesen Prachtexemplaren geträumt.


August 2017: Totholzworkshop mit Kevin Willson:

Am letzten Wochenende fand endlich der Totholzworkshop statt. Schon die Anreise gestaltete sich als Abenteuer, aber der Workshop war ein Erfolg.

Nachdem sich noch am Freitagabend herausstellte, dass der Leihwagen reichte, reiste ich mit Christian Przybylski in seinem Bulli an. D.h. Aufstehen um 3:30 Uhr, Abholung durch Chris um 4:30 Uhr und dann 450 km nach Norden.

Vor Ort hatte Reiner Kurps alles organisiert: Schuppen eines Gärtners zum Arbeiten, Brötchen für ein kleines Mittagessen, ein günstiges Hotel für die Nacht - und Bierchen für den kleinen Durst zwischendurch.

Die Gruppe war bunt gemischt: Männlein/Weiblein, alt/jung, hübsch/nicht ganz so hübsch, große Bäume/kleine Bäume. Und mitten drin Kevin Willson, der als Gestalter, Ideengeber und Entertainer fungierte. Neben großen Fräsarbeiten und dem Erstellen von Zeichnungen fand er immer wieder Zeit, die eine oder andere Anektdote zu erzählen. 

Kevin besprach jeden Baum und musste gezügelt werden, nicht gleich Zeichnungen anzulegen und einen Baum komplett fertig zu machen, denn alle warteten darauf, dass sie was zu tun bekamen.

Zu meinem Baum hatte er einiges zu sagen, was mich sehr stolz machte:

Es wäre das beste Stück Rohmaterial seit langem an dem er arbeiten dürfe. Der letzte so gute Baum wäre eine Schwarzkiefer von Mario Komsta gewesen.

Außerdem bekam der Baum einen Namen: Die Mutter des Waldes. Die Geschichte dazu hatte er auch parat: Als er vor vielen Jahren in einem Eibenwald in der Nähe eines Hauses war, suchte er sich dort einen Baum zum Ausgraben aus. Bevor er aber an die Arbeit ging, setzte er sich mit einer Zigarette und einer Tasse Tee in das kleine, dunkle Wäldchen. Plötzlich fielen Sonnenstrahlen durch die dichten Kronen und umhüllten eben diesen Baum und Kevin erkannte, dass dies die Mutter der anderen Bäume rundherum war. Und weil mein Baum ihn an eben diesen erinnerte, kam der Name Mothertree und später dann Mutter des Waldes zustande.

Aufgrund der hohen Anzahl Bäume und der damit verbundenen Arbeiten hatte ich am ersten Abend dann nur ein paar Kreidemarkierungen auf dem Baum, die anzeigten, wo das Shari verlaufen sollte. Kevin versprach beim Abendessen im örtlichen Griechen aber, gleich morgens mit neuer Energie an meinen Baum zu gehen. Und so war es dann auch. 

Die Späne flogen im Schein der Lampen, Kevin sah aus, als hätte er im Meerschweinchenkäfig gesessen. Bald war die grobe Struktur der Spitze fertig. Während er sich dann erstmal den anderen Bäumen widmete, säuberte ich die Ränder und wartete geduldig bis zum Nachmittag, als dann der zweite Stumpf geschnitzt wurde. Abschließend fertigte Kevin noch eine Skizze an, die die zukünftige Gestaltungsrichtung des Baumes zeigt.

Die Rückfahrt wurde ebenfalls abenteuerlich, denn beim Umfahren des einen Staus landeten wir dann auf der A2, die kurz darauf bei Bad Eilsen wegen eines Unfalls gesperrt wurde. Um 23:30 Uhr war ich dann endlich wieder daheim. Erschöpft, aber mit einem geilen Baum, der mir bestimmt noch viel Freude bereiten wird.


Mai 2017: Zu Besuch bei Fürstin Pückler:

Ende Mai fand in Cottbus im Park Branitz das Gartenfestival statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung durfe ich erste Erfahrungen in der Öffentlichkeit sammeln: 

  • Bonsai zeigen
  • vor Ort an Bäumen arbeiten
  • Erzählen und Erklären

Den nötigen Platz etc. stelle "Kräuter, Kunst & Krempel" aus den Späth'schen Baumschulen zur Verfügung. Vielen Dank dafür und für ein angenehmes und lustiges Wochenende.