Bonsai und Bonsaikeramik

 


WILLKOMMEN BEI BONSAI ART FOLGER

Bonsaigestaltung und das Erstellen entsprechender Keramiken - Bonsaischalen und Beistellschalen - sind zwei meiner Hobbys.

Verfolgen Sie hier die neusten Entwicklungsschritte meiner Gestaltungen und neue Gestaltungsprojekte, entdecken Sie die neusten Kreationen aus dem Keramikbereich und erhaschen Sie den ersten Blick auf diese, wenn sie frisch aus dem Töpferofen kommen.

Ich bitte zu beachten, dass sich diese Seite noch im Aufbau befindet, d.h. es wird bald bessere, aktuellere Fotos der Bäume geben und auch mehr Inhalt. 

Die News

November 2018:

Langes Wochenende und was tut man da? Entweder an den Bäumen arbeiten oder zum Töpfern in den Keller gehen. Diesmal war es Letzteres. Also hab ich am Ende zwei Tage mit "Matschen" verbracht und warte nun, dass die Schalen trocken genug sind, um sie zu brennen.

Zwei Beispiele gibt es unter "Keramik" zu sehen.

Die Japan-Tour:

Schon länger geplant und von Harald Lehner organisiert, fuhr eine Gruppe mit vielen von Christian Przybylskis Schülern für einige Tage nach Japan, natürlich nicht ohne sich den einen oder anderen Bonsaigarten anzusehen. Als krönenden Abschluss ging es auf die Taikan-Ten Ausstellung.

Neben mehreren hundert Bildern, die ich mit der großen Kamera gemacht habe, wurden auch ein paar Bilder mit dem Handy gemacht. Die lassen sich schneller mal an Familie und Freunde schicken. Hier eine kleine Auswahl der Bilder.

Die meisten Gärten waren total beeindruckend. Die Qualität der Bäume ist umwerfend. Von den Superbäumen stehen dann nicht vier oder fünf in einem Garten, nein, es sind Hunderte. Schier unglaublich! 

Die ersten Tage über war das schon etwas bedrückend, denn man selber hat ja ganz andere Bäume im Garten stehen und war sich bei dem einen oder anderen Exemplar recht sicher, einen richtig guten Baum zu haben. Und dann kommt man in solche Gärten und wird überrumpelt von Qualität in Masse.

Es brauchte einige Zeit, bis ich mich innerlich so gefestigt hatte, dass ich mich zu meinen Bonsai bekennen konnte. 

Ja, die japanischen Bäume sind meilenweit besser.

Ja, ich hab nicht die Besten in meinem Garten stehen.

Ja, ich muss noch sehr, sehr viel lernen.

Aber... Es sind meine Bäume, nur ich arbeite daran - keine Generationen von Bonsaimeistern - und ich mag meine Bäume.

Natürlich gab es auch ein bisschen Kulturprogramm abseits von Bonsai. Hier die schwarze Burg in Nagano. 


Zudem hatten mein Liebster und ich zwei Tage Vorsprung vor dem Rest der Gruppe und konnten Tokio ein wenig erkunden. Für mich nicht ganz neu: Asakusa, Ueno Park

Auch kulinarisch hat Japan mehr zu bieten als "nur" Sushi - welches  natürlich auch um einiges besser ist als daheim.

Besonders schön fand ich es, einfach mal in ein Restaurant zu stolpern, mit Händen und Füßen zu bestellen und einfach zwischen den Einheimischen zu genießen. Authentischer geht es einfach nicht.





Oktober 2018: 

Bonsaischule bei Christian Przybylski

Am Wochenende war es wieder soweit: Bonsaischule. Diesmal hatte ich Begleitung, denn Steffi, eine Bekannte, hatte sich mit Bonsai infiziert und eine kleine Blutpflaume erstanden. 

Christian hatte umgebaut und ein geräumiges Zelt vor seinem Carport bot uns allen Platz. Nach etwas Theorie zum Thema Kiefernpflege wurde an den mitgebrachten Bäumen gearbeitet. Mein Wacholder wurde entdrahtet und geputzt, eine Hainbuche gelichtet und eine Linde radikal gekürzt. Stefffi erstand noch einen kleinen Baum und der Gang durch Chris' Garten löste endgültig das Fieber in ihr aus.

Aufräumen und "Geschirr spülen"

Vor dem Winter sollte es im Garten noch mal sauber werden... Gut, das Laub aufzukehren war an diesem Wochenende müßig, da der Wind auffrischte und sofort neue Blätter verteilte, aber Schalen kann man ja sauber machen, ebenso den Balkon. Am Ende dauerte es einige Tage, bis die Schalen ordentlich auf dem Balkon Platz gefunden hatten. 

Sieht aber viel besser aus.

Einige der aussortierten Schalen mussten dann leider bei 3, 2, 1... rein.


Juli 2018: Der Super-Sommer

Kann man so sehen oder so... Einige Bäume haben trotz täglichem Gießen arg gelitten, nicht alle werden den Sommer überstehen. Kleinere Schalen stehen bei mir nun in mit Trockenschüttung befüllten Plastikschalen bzw. den Unterteilen von Vogelkäfigen. Meine Beisteller stehen eigentlich immer so, nun auch die Poti und einige Wacholder. Trotzdem scheinen gerade die Wacholder die aktuelle Wärme nicht zu mögen. Ganz schlecht steht es gerade um meinen NTC-Wacholder. 

 

Die Kiefer von Max hat es bereits hinter sich. Hier ist aber weniger die Hitze schuld. Der Baum schwächelte bereits letztes Jahr. Meine Vermutung war, dass das Substrat nicht genug Wasser aufnimmt, da sich beim Gießen immer welches auf der Oberfläche sammelte. Im Frühjahr habe ich mir den Wurzelballen angesehen. Na ja, eigentlich eher den Holzklotz, der sich in der Schale verbarg. Kein Wunder, dass kein Wasser aufgenommen wurde. Es ist sehr schade um den Baum, auch der finanzielle Schaden ist hier doch beträchtlich.

Die Wärme schadet nicht nur den Pflanzen sondern auch mir. So sehr ich mich nach dem Winter nach Sonne sehne... Nein, bitte keine 35°C und mehr! Der einzige Ort, der gerade erträgliche Temperaturen bietet, ist der Keller. Und da war ich dann auch mal wieder und habe die nächsten Schalen zusammengematscht. Fotos folgen.

 

Die nächsten Termine:

Anfang Februar ist die (Noelander's) Trophy in Belgien, die ich hoffentlich mit zwei Freundinnen besuche.

Im Mai wird wohl wieder das Gartenfestival in Branitz/Cottbus stattfinden. Ob "Kräuter, Kunst und Krempel" aus den Späth'schen Baumschulen wieder vertreten ist, ist aber noch unklar.